Über mich
Nach meinem Mittleren Schulabschluss, meiner Ausbildung in einem kleinen Metallbetrieb in Wilmersdorf und mit meinen Erfahrungen als selbstständiger Buchdrucker, waren Freiheit, Gleichheit und Solidarität in den vier Jahrzehnten meiner politischen Arbeit die Grundlage meines politischen Handelns.

2025
Gründung von
"Die Setzerei"
Nach der Bundestagswahl 2025 und meiner intensiven politischen Tätigkeit habe ich einen neuen Weg eingeschlagen: In meinem ehemaligen Wahlkreisbüro ist
Die Setzerei entstanden.
Was einst Ort politischer Gespräche, Ideen und Entscheidungen war, ist heute Raum für Gestaltung, Klarheit und kreative Arbeit. Mit der Setzerei verbinde ich Haltung mit Handwerk – präzise, durchdacht und mit dem Anspruch, Inhalte sichtbar und wirksam zu machen.
Die Setzerei steht für Neuanfang, für den Mut zur Veränderung und für die Überzeugung, dass gute Ideen eine starke Form verdienen.
2021
MITGLIED DES
BUNDESTAGES
Am 26.09.2021 konnte ich das Direktmandat für den Bundestagswahlkreis 80 in Charlottenburg-Wilmersdorf direkt gewinnen. Im Bundestag war ich Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, Vorsitzender der Enquete-Kommission Afghanistan und Sprecher der SPD-Fraktion für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Bei der Bundestagswahl 2025 kandidierte ich erneut im Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf und verpasste leider knapp das Direktmandat.


2020
VORSITZ DER
MINISTER
PRÄSIDENTEN
KONFERENZ
Vom 1.10.2020 bis zum 30.09.2021 übernahm ich turnusgemäß den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz. Aufgrund der Corona-Pandemie war es eine besondere anspruchsvolle Aufgabe.
Nach 12 Jahren habe ich Ende 2020 nicht mehr als Landesvorsitzender der SPD Berlin kandidiert.
2019
REGIONAL
KONFERENZ DER
REGIERUNGSCHEFS DER
OSTDEUTSCHEN LÄNDER
Am 1. Dezember 2019 übernahm Berlin turnusmäßig für ein Jahr den Vorsitz in der Regionalkonferenz der Regierungschefin und Regierungschefs der ostdeutschen Länder (kurz: MPK-Ost).
Ein Herzensanliegen war es mir als Regierender Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, zu zeigen, wie innovativ die Wissenschafts- und Forschungslandschaft in den ostdeutschen Ländern ist. Neben den bekannten Leuchttürmen gibt es auch viele Hidden Champions, die weit über ihre Region hinaus von Bedeutung sind.


2018
STÄDTENETZWERK METROPOLIS
Von 2018 bis 2020 war ich nach Jahren als Stellvertreter Präsident des Städtenetzwerkes Metropolis.
2017
PRÄSIDENT DES BUNDESRATES
Von November 2017 bis Oktober 2018 war ich Präsident des Bundesrates: Nur mit Euch! Unter diesem Motto stand meine Amtszeit als Bundesratspräsident.


2016
WIEDERWAHL
2016 gewann ich zum vierten Mal in Folge, nach 2001, 2006 und 2011, das Direktmandat im Wahlkreis 4 in Tempelhof-Schöneberg für die SPD.
Am 08. Dezember 2016 wurde ich erneut vom Abgeordnetenhaus Berlin zum Regierenden Bürgermeister gewählt und vereidigt. Seitdem war ich auch Senator für Wissenschaft und Forschung.
2014
WAHL ZUM
REGIERENDEN
BÜRGERMEISTER
Ernst Reuter, Richard von Weizsäcker, Willy Brandt – nur drei Gründe, warum ich bis heute größten Respekt vor diesem Amt habe.
Am 11. Dezember wurde ich nun selbst von der Mehrheit des Abgeordnetenhauses zum Regierenden Bürgermeister gewählt.


2011
ERNENNUNG
ZUM SENATOR FÜR STADT-ENTWICKLUNG
2011 wurde ich dann zum Senator für Stadtentwicklung und Umwelt und Bürgermeister von Berlin ernannt und war nun für die Umsetzung dessen, was ich als Parlamentarier mit erarbeitet habe, direkt verantwortlich.
2001
DIE SPD ÜBERNIMMT DIE FÜHRUNG
IM SENAT
Ein sehr wichtiges Jahr für die Berliner SPD: Klaus Wowereit wird Regierender Bürgermeister und die SPD übernimmt wieder die Verantwortung für die Stadt. Ich selbst in meiner Funktion als Fraktionsvorsitzender.


1996
IM ABGEORDNETEN-HAUS
25 Jahre war ich Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin. Nein, ich habe damals nicht gedacht, einmal Regierender Bürgermeister zu werden.
In dieser Zeit hat sich die Stadt rasant verändert: Sie ist zu einer boomenden Metropole geworden. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, dabei die Menschen unserer Stadt im Blick zu behalten.
1989
IN DER BVV
Das politische Handwerk lernte ich in meinen sieben Jahren in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof, wo ich unter anderem Fraktionsvorsitzender der SPD war.


1986
DRUCKEREI MÜLLER
Nach meiner Ausbildung entschied ich mich gemeinsam mit meinem Vater in der familieneigenen Druckerei zu arbeiten.
1983
AUSBILDUNG IN CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF
Endlich richtig arbeiten: In einem metallverarbeitenden Betrieb fand ich schnell einen Ausbildungsplatz. Nach 2,5 Jahren schloss ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann ab.


1982
IN DER SCHULE
Geschichte, Deutsch, Bio waren gut, aber nicht jedes Fach in der Schule hat mich so richtig interessiert. Ich wollte immer etwas Richtiges machen und anfangen zu arbeiten. Mit der Mittleren Reife beendete ich die Schulzeit.
1974
MEINE ERSTEN
BERÜHRUNGEN MIT DER SPD
Für seine Überzeugungen muss man eintreten, etwas tun, sich bewegen. Das habe ich früh gelernt. Mein Vater nahm mich bereits als 10-Jährigen Jungen zu SPD-Veranstaltungen mit.


1964
BERLIN IST
MEIN ZUHAUSE
Nicht für jeden Menschen sind Heimat und Zuhause dasselbe. Ich habe dieses Glück. Am 9. Dezember wurde ich in Berlin geboren. Hier lebe und arbeite ich mit meiner Familie. Das bedeutet mir viel.
Meine politischen themen
Aussenpolitik
Wissenschaft & Forschung
Wohnen & Miete
Arbeit & Soziales
Meine Arbeit im 20. Deutschen Bundestag

Auswärtiger
Ausschuss
Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages beschäftigte ich mich schwerpunktmäßig mit außenpolitischen Fragestellungen. Im Mittelpunkt standen dabei die außen- und sicherheitspolitischen Entscheidungen der Bundesregierung, die wir parlamentarisch begleiteten und mitgestalteten. Die Arbeit im Auswärtigen Ausschuss umfasste regelmäßig sensible und komplexe Themen, darunter auch Entscheidungen über die Entsendung deutscher Soldatinnen und Soldaten in Auslandseinsätze.
Innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion war ich zuständig für die Länder und Regionen China, Japan, die koreanische Halbinsel sowie den Nahen und Mittleren Osten. Diese geopolitisch wie kulturell besonders anspruchsvollen Regionen waren geprägt von vielfältigen und teils hochkomplexen Konflikten. Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit bestand daher in einem intensiven und kontinuierlichen Austausch mit Botschafterinnen und Botschaftern, Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft sowie mit Länder- und Regionalexpertinnen und -experten.

Unterausschuss für
Auswärtige Kultur und
Bildungspolitik
Der Unterausschuss des Auswärtigen Ausschusses befasste sich mit der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands. In diesem Gremium nahm ich die Funktion des Obmanns der SPD-Fraktion wahr. Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit war der kontinuierliche Austausch mit den sogenannten Mittlerorganisationen, darunter das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), das Deutsche Archäologische Institut sowie die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.
Vor dem Hintergrund zunehmender globaler Konflikte setzte ich mich für die Stärkung von Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsaustausch als wesentliche Säulen moderner Diplomatie ein und unterstrich deren Bedeutung für Dialog, Verständigung und langfristige internationale Zusammenarbeit.

Deutsch-Japanische
Parlamentariergruppe
Die Parlamentariergruppen des Deutschen Bundestages sind interfraktionelle Zusammenschlüsse von Abgeordneten und dienen der Pflege enger Beziehungen zu Parlamenten in aller Welt. Als Vorsitzender der Deutsch-Japanischen Parlamentariergruppe führte ich den parlamentarischen Dialog mit Abgeordneten in Japan. Bereits in meiner Zeit als Regierender Bürgermeister von Berlin lernte ich das Land im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Tokio kennen und schätzen.
Darüber hinaus war ich Mitglied der Deutsch-Türkischen sowie der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppeund engagierte mich auch hier für den parlamentarischen Austausch und die Vertiefung bilateraler Beziehungen.

Enquete Kommission
Deutschland hat sich mehr als 20 Jahre in und für Afghanistan engagiert. Der Bundeswehreinsatz und viele Milliarden Euro, die für humanitäre Hilfe und den Aufbau einer funktionierenden Zivilgesellschaft investiert wurden, haben nicht zu einer dauerhaften Befriedung geführt. Die Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan“, die ich als Vorsitzender leite, hat deswegen das deutsche außen-, sicherheits- und entwicklungspolitische Engagement in Afghanistan aufgearbeitet. Der Zwischenbericht kann hier abgerufen werden.
Der Auftrag der Kommission ist aber nicht nur die Aufarbeitung des Einsatzes, sondern auch der Blick in die Zukunft und die Formulierung von Handlungsempfehlungen für mögliche zukünftige Einsätze. Die Enquete-Kommission hat dazu Ende Januar 2025 der Öffentlichkeit den Schlussbericht vorgelegt.




